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Für das Amüsement feiert die Alpina Bahn nach 15 Jähriger Abwesenheit seine Rückkehr, die ihre Gäste bei Tempo 80 für zwei Sekunden lang beinahe schweben lässt. Doch Warnung: Nur für Leute, die das Bier im Magen behalten können!

Wer es ruhiger und doch nicht ganz so ruhig angehen lassen will, der findet im Psychodelic ein Labyrinth aus Lichtern und Farben. Viele Schauräume führen den Besucher zu einer Reise wie durch einen Schwall aus Regenbögen.

Für die Sammler unter den Besuchern sei erwähnt, dass die Preise heuer für die neuen Bierkrüge bei 12,50 Euro ohne und bei 27 Euro mit Zinndeckel liegen. Auch ein Sonderkrug, der alle Wies'n Plakate von 1970 bis 1979 zeigt ist ohne für15 Euro und mit Deckel für 30 Euro zu erstehen. Na Prost!

Aber auch der Gaumen darf bei dem ganzen Getrinke nicht zu kurz kommen. Der neue Markstand Kalbskuchl bieten Delikatessen aus Kalbsfleisch nach typisch Münchner Art an. Das Wienerwaldzelt wird von der Skihütte der Familie Stiftl abgelöst. In diesem Bau im Landhausstil mit 400 Sitzplätzen werden aber weiterhin Brathühner ihre Kreise drehen und auf Genießer warten.

Selbst die 60 Jahre alte Wies'n Institution namens Cafe Mohrenkopf erscheint heuer im neuen Gewand. Ganz in Gelb gehalten mit Mohrenkopf-, Torten- und Herzerlmotiven wird dieses Jahr auch ein Straßenverkauf angeboten - wohl für diejenigen die den Weg nach Innen nicht mehr finden können.

Eine negative Neuigkeit gibt es leider auch zu vermelden. Jeder Wies'n Besucher, der mehr als nur seinen Durst löschen möchte, muss wohl tiefer in die Tasche greifen als bisher. Der Preis für ein Maß Bier soll heuer 8,70 Euro betragen, was eine Steigerung von knapp fünf Prozent bedeutet. Die Gründe dafür liegen bei den gestiegenen Bierkosten der Brauereien, die leider nun durch die Wirte an die Konsumenten weitergeleitet werden. Man sieht "O'zapft is" wird heuer kein billiges Vergnügen, dennoch ist nicht anzunehmen, dass banale Gründe wie Geld in der Welt des Biers, der Promis und der weiten Dekollteès der Stimmung am Oktoberfest schaden können.

Für alle die zu tief ins Glas geschaut haben und am nächsten Morgen draufkommen, dass etwas fehlt, dem sei leicht geholfen. Das Wies'n Fundbüro hat schon so mache Merkwürdigkeit gesehen. Neben den üblichen paar hundert Handys, Ausweisen und Geldbörsen, stand hier auch schon ein Kinderwagen, Skistiefel, Engelsflügel und ein Superman-Kostüm zum Abholen bereit. Vieles wird aber gar nicht mehr abgeholt. Wohl der wahre Preis des Maß Biers!

Das Fundbüro hat bis zum 31. Oktober geöffnet.

UNSER TIPP:
Verlieren Sie beim Schnackseln nur ja nicht den Slip ihrer Lady oder ihre Boxershort - das könnte peinlich werden.


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